Gare Waasserbëlleg
Gare Wasserbillig
Bahnhof Wasserbillig


Gare Wasserbillig (Photo: 1.8.2000 jmo)

Ligne Luxembourg - Wasserbillig

[Ligne de la Sûre / Sauerlinie]

Ligne Wasserbillig - Mertert-Port

Ligne Wasserbillig - Igel - Trier


Gare Wasserbillig (Photo: 1.8.2000 jmo)


CFL 4017 mit Güterzug mit ČD Cargo Waggons in Wasserbillig (Photos: 29.9.2014 jmo)


Wasserbillig (Photos: 29.9.2014 jmo)


Locomotive diesel DB 225 134-6 à Wasserbillig, à gauche la locomotive CFL 3612 (Photo: 7.8.2004 Mike Wohl)


Die bei Angeltrains angemietete VSFT-Lokomotive (Vossloh G1206; No 1001025) der Norddeutschen Eisenbahngesellschaft - NEG mit einem Güterzug in Wasserbillig (Foto: 8.7.2004 Mike Wohl)


Die bei Angeltrains angemietete VSFT-Lokomotive (Vossloh G1206; No 1001025) der Norddeutschen Eisenbahngesellschaft - NEG mit einem Güterzug in Wasserbillig (Foto: 13.7.2004 Mike Wohl)

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Die NEG-Lokomotive Vossloh G1206 und CFL Lok 1810 in Wasserbillig (Foto: 13.7.2004 Mike Wohl)


CFL-Dieseltriebwagen 628 506-8 in Wasserbillig (Photo: 18.7.2002 jmo)


CFL-Dispolok ME26.01 in Wasserbillig (Photo: 18.7.2002 jmo)


Locomotive CFL 3611 avec voitures Wegmann en gare de Wasserbillig (Photo: 1.8.2000 jmo)


Die angemietete VSFT-Lokomotive 07 (Vossloh G1206; No 1001018; 1999; funkferngesteuert) der Norddeutschen Eisenbahngesellschaft - NEG in Wasserbillig. (Photo: 18.7.2002 jmo)


Integra-Stellwerk in Wasserbillig (Photos: 12.3.2002 jmo)

Stellwerk modernster Bauart in Wasserbillig

Bekanntlich hatte mit der Bahnhofsanlage Wasserbillig auch die Stellwerksanlage während des Krieges schwere Schäden erlitten, sodaß das Stellwerk vollständig erneuert werden mußte. Die inzwischen geschaffenen Einrichtungen waren lediglich ein Provisorium mit dessen Hilfe die wesentlichen für die Zugfahrten wichtigen Weichen durch Schlüssel mit den Signalen in Abhängigkeit gebracht wurden; teilweise mußten die Weichen von Hand an Ort und Stelle gestellt werden. Die C.F.L. hat daher beschlossen, die Gelegenheit zu benutzen, um in Wasserbillig ein Stellwerk modernster Bauart aufzustellen und hat die INTEGRA A.G. in Wallisellen bei Zürich, vertreten durch das Comptoir Electrotechnique Luxembourgeois in Luxemburg mit der Ausführung der Arbeiten beauftragt.
Nahezu 50 Weichen mit den notwendigen Rangiersignalen und den Ein- und Ausfuhrsignalen für die Doppelspuren von und nach Wecker bezw. Igel, sowie der Einspur von und nach Grevenmacher bezw. Echternach werden nun mittels den neuen Einrichtungen fern bedient und gegenseitig gesichert.
Die Stellwerksanlage umfaßt, außer den Signalen und den Antrieben an den Weichen, einen elektrischen Hauptbedienungsapparat der im Stationsgebäude aufgestellt wurde und dem ein besonderes Stellwerk für Rangierfahrten zugeordnet ist, das in einem separaten Gebäude im westlichen Teil des Bahnhofs untergebracht ist. Der Stellwerksapparat enthält keine mechanischen Verschlüsse, wie dies beim ehemaligen mechanischen Apparat notwendig war, sondern die gegenseitigen Abhängigkeiten werden alle elektrisch durch Relais hergestellt. Für die Bedienung der Fahrstraßen und Signale enthält der Apparat 6 Schalter die den 8 Ein- und Ausfahrrichtungen in der Weise zugeordnet sind, daß für jede Doppelspure 2, und für jede Einspure 1 Schalter verwendet wird. Trotz dieser geringen Zahl von Schaltern können nahezu 70 verschiedene Fahrstraßen eingestellt werden, da das Gleis auf dem die Fahrt endigt oder von dem aus die Fahrt beginnt, durch gleichzeitige Betätigung einer Taste ausgewählt wird. Für die Weichen sind besonders kleine Schalter oberhalb dieser Fahrstraßen-Bedienungseinrichtung angeordnet, die für die Durchführung von Rangierfahrten betätigt werden. Bei der Einstellung einer Fahrstraße für Züge müssen jedoch keine Weichenschalter betätigt werden, weil der Fahrstraßensignalschalter selbst die für die betreffende Fahrt noch nicht richtig stehenden Weichen umstellt. Dadurch wird nicht nur dem Beamten eine wichtige Arbeit abgenommen, sondere es wird wesentlich Zeit gespart.
Das Rangierstellwerk hat in erster Linie den Zweck, den Beamten, der den Hauptapparat bedient, von der Bedienung der Weichen bei Rangierfahrten im Westkopf zu entlasten. Gleichzeitig gestattet das Rangierstellwerk eine bessere Übersicht über die bei Rangierfahrten im Westkopf befahrenen Weichen, sodaß Umstellungen von Weichen während einer Fahrt vermieden werden. Da die Weichen im Westkopf jedoch auch in den Fahrstraßen liegen, die für Zugfahrten vom Hauptstellwerk eingestellt werden müssen, besteht mit dem Rangierstellwerk eine Abhängigkeit, die es erlaubt, die Bedienungsmöglichkeit der Weichen in verschiedenen Gruppen an das Hauptstellwerk zurückzugeben. Auf diese Weise ist trotz der Zweiteilung der Bedienungsapparatur für die Weichen im Westkopf die vollständige Sicherung der Zugfahrt auf einfache Weise ermöglicht.
Obwohl die Abhängigkeiten zwischen Weichen und Signalen auf rein elektrischem Wege, d. h. ohne mechanische Verschlüsse hergestellt werden, sind die oben erwähnten 6 Bedienungsschalter im Hauptstellwerk mit Sperrvorrichtungen ausgerüstet, damit der Beamte sofort spürt wenn er eine Bewegung auszuführen beabsichtigt die den gerade vorhandenen Bedingungen widerspricht. Es wird dadurch vermieden, daß der Beamte eine Fahrstraße, die er nicht einstellen kann, betätigt und erst nachträglich gewahr wird, daß der von ihm gegebene Befehl gar nicht ausgeführt wurde.
Oberhalb des Stellwerkes ist ein Gleisbild angeordnet in dem nicht nur alle Signale zurückgemeldet werden, sondern das auch die Stellung jeder einzeln Weiche und die eingestellten Fahrstraßen erkennen läßt. Trotz der großen Zahl von Fahrstraßen und Bedienungs-Einrichtungen für Weichen und Signale hat der Hauptbedienungsapparat nur eine Länge von etwas mehr als 2 Meter. Diese Konzentration der Bedienungseinrichtung auf engstem Räume bei größerer Ueoersichtlichkeit, erleichtert dem Beamten seine verantwortungsvolle Arbeit und erlaubt die Befehle in kürzester Frist und ohne Irrtümer auszuführen.
Die Relais, welche die Abhängigkeiten herstellen, sind in einem besonderen Relaisraum unterhalb des Stellwerksapparates untergebracht. Die Aufstellung in diesem Raum erlaubt es alle Unterhaltungsarbeiten durchzuführen, ohne die Bedienungsbeamten des Stellwerks irgendwie zu behindern. Der elektrische Strom wird dem Ortsnetz entnommen. Damit Signale und Weichen auch bei zeitweiligem Ausfall des Ortsnetzes bedient werden können, wurde eine Diesel-Gruppe aufgestellt, die automatisch angeworfen wird, sobald die Spannung des Ortsnetzes ausfällt.
Es mag noch interessieren, daß im Relaisraum und im Hauptbedienungs-Apparat 20.000 Anschlüsse hergestellt werden mußten und dafür 25.000 Meter Schaltungsdraht verwendet wurden. Alle diese Arbeiten wurden seit Beginn letzten Sommers durchgeführt, wobei die C.F.L. dank ihrer verständnisvollen Mitarbeit bei der Ausführung der Gleis- und Signalanlage wesentlich beigetragen haben. In weitester Hinsicht wurden ebenfalls Luxemburger Arbeitskräfte eingesetzt und Luxemburger Unternehmer mit der Durchführung jener Lieferungen und Arbeiten betraut, die im Lande vergeben werden konnten.
Am Sonntag, den 30. April 1950 wurde die Anlage dem Betrieb übergeben. Sie kann als Musteranlage betrachtet werden, die für die Ausführung von Stellwerksanlagen auch für andere Stationen als Beispiel dienen kann. Mit der Anlage von Wasserbillig hat die C.F.L. eine Stellwerksanlage in Betrieb genommen, die mit den modernen Anlagen der Nachbarländer den Vergleich aushält. (t : 19.5.1950)

Das alte Integra-Stellwerk wird aber der Nachwelt erhalten bleiben, denn ein Schweizer Mitarbeiter von Siemens-Integra war am Erhalt des Schalterstellwerkes interessiert, und da die CFL ihm die Einrichtung in dankenswerter Weise überlassen haben wird es demnächst wieder im Stellwerkmuseum "Stiftung Signalhalle Steinen" in Steinen im Kanton Schwyz in der Schweiz wieder aufgerichtet werden.


Das neue Stellwerk in Wasserbillig (Photos: 27.6.2003 jmo)


Die VSFT-Mietlokomotive der Norddeutsche Eisenbahn Gesellschaft - NEG (MaK; G1100BB; No 800 190; 1978; ex-Lok 2 der Seehafen Kiel GmbH) kommt mit 6 vollen Schrottwagen von Trier-Hafen in Wasserbillig/Lux. an (Photo: 12.3.2002 Serge Pletgen)


Dieseltriebwagen 628 auf der Grenzbrücke in Wasserbillig (Foto: 17. Juni 2007 Heinz Nieveler)


CFL Dieseltriebwagen 628-506 und SNCF Elektrotriebwagen Z2 in Wasserbillig (Foto: Juni 1998 Heinz Nieveler)


DB E-Lok 181 213-0 und CFL E-Lok 3611 in Wasserbillig (Foto: Juni 1998 Heinz Nieveler)


Wasserbillig - Wasserturm (Foto: 22. August 2001 Helmut Reichelt)


Les deux gares de Wasserbillig / Die 2 Bahnhöfe in Wasserbillig (Photo: jmo)


Gare PH Wasserbillig / PH Bahnhof Wasserbillig (Photo: jmo)


Dieselloks CFL 912 und DB 290 328-4 in Wasserbillig (Foto: Jean Dahlem)


Gare Wasserbillig - Hall à marchandises (Collection: jmo)


Wasserbillig (Carte postale: Copyright Impr. Cloos, Wasserbillig; Photo véritable Nic. Siebenaler; Collection: jmo)


Wasserbillig - Bahnhof und Wasserturm (Carte postale: MPK No 1000; Collection: industrie.lu)


Wasserbillig: 2 Wassertürme (Photo: 09.09.1950 Roger Steffen)

 


Reschter vum 1944/45 zerstéierten Waassertuerm. De Reservoir louch ënnen bei der Musel. D’Fotoën sinn aus dem Buch “Wasserbillig und Mertert, Band 3”, vum François Mathieu Sankt-Paulus Druckerei, Luxemburg, 1987


Wasserbillig >=1945 (Collection: jmo)


Wasserbillig (Collection: jmo)


WASSERBILLIG - Prinz Heinrich Bahnhof und GL-Bahnhof - um 1921 (Carte postale: Maison de gros P. Houstraas, Luxembourg & Metz; Collection: jmo)

Bahnwache - Landsturm Köln 12.1914 -  Wasserbillig Kölner Landsturmsruh 12.1914 -
 Wasserbillig
Bahnwache - Kölner Landsturmsruh 12.1914 - Gerhard Beckers; Wasserbillig (Collection: jmo)
Wer hät gedacht, daß ich im Feld,
Um Weihnacht, noch müßte stehn,
Daß ich kein Bäumchen reich erhellt,
Zu Hause werde sehen.

Ich sehe nur der Sterne Schein,
Hier in der kalten Nacht,
Und möchte doch in der Heimat sein,
Wo meiner jetzt wird gedacht.

Wasserbillig, 1914
Frohe Weihnachten
Sendet
Gerhard Beckers


Wasserbillig (Carte postale: 12320 Verlag v. M. Schwartz, Wasserbillig; Collection: jmo)


Wasserbillig (Carte postale: 41443 P. Johanns, Photographe, Wasserbillig; Collection: jmo)


WASSERBILLIG - Prinz Heinrich Bahnhof und GL-Bahnhof um 1905 (Carte postale: 78775 Verlag Rienermann & Sengen; Collection: Ed Federmeyer)


WASSERBILLIG - Prinz Heinrich Bahnhof und GL-Bahnhof um 1905 (Carte postale: Verlag v. Rinermann & Sengen, Wasserbillig; Collection: Ed Federmeyer)


WASSERBILLIG - Prinz Heinrich Bahnhof und GL-Bahnhof (Carte postale: 8176 J.M. Bellwald, Echternach; Collection: Ed Federmeyer)

 

De Waaserkran den elo virum GL-Gebai zu Waasserbëlleg (d'CFL - Gare) steet, ass den aale Waaserkran vun der Waasserbëlleger Prënzegare

 

Liens / Links
The Railway Stations of Luxembourg - Les gares luxembourgeoises - Die Bahnhöfe Luxemburgs
 

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